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ABS Mobile Guard Pro (Ortgang)

Temporäres Schutzgeländer für die Ortgangkante an Steildächern. Unter 10 kg pro laufendem Meter, schnelle Montage für temporäre Einsätze bei Dachsanierungen. Geländersets kombinierbar. In 3 Setlängen: 2,4 m / 4,8 m / 9,6 m.

Ursprünglicher Preis €784,21 - Ursprünglicher Preis €2.725,10
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Setlänge: 2,4 m
Produktbeschreibung

Der ABS Mobile Guard Pro (Ortgang) ist ein temporäres Schutzgeländer der ABS Safety GmbH, klassifiziert als kollektive Absturzsicherung gemäß EN 13374. Das System ist speziell für die Sicherung des Ortgangs – der äußeren Dachkante an Giebelseiten – auf geneigten Dächern konzipiert und schützt vor Absturz an dieser ungesicherten Dachkante.

Das Geländer ist für Steildächer mit einer Neigung bis 60° geeignet und belastet dabei die Dachrinne nicht. Es besteht aus Aluminium und wiegt weniger als 10 kg pro laufendem Meter, was den Transport und die Handhabung auf der Baustelle erleichtert. Die Standardsetlänge beträgt 2,40 m; das Befestigungsmaterial ist im Lieferumfang enthalten. Das System eignet sich ausschließlich für den temporären Einsatz, beispielsweise während Dacharbeiten, und deckt mit seiner Ortgang-Variante die Giebelseite des Daches ab.

Technische Details

Hersteller: ABS Safety GmbH

Material: Aluminium

Gewicht: unter 10 kg pro laufendem Meter

Max. Belastung: k.A.

Groesse: Setlänge 2,40 m (weitere Varianten: 4,8 m, 9,6 m); Anwendungsbereich geneigte Dächer bis 60°

EN-Norm: EN 13374

Zertifizierung
Downloads & Dokumente

Verfügbare Dokumente von ABS Safety:

Hinweis: PDFs werden direkt von ABS Safety bereitgestellt. Stand: 2026-05-22

Versand & Rückgabe

Versand: Speditionsversand (Palette). Versandkosten werden im Warenkorb nach Größe und Gewicht berechnet; Lieferzeit in der Regel 3–5 Werktage. Avisierung (Terminabstimmung) nur nach vorheriger Absprache.

Rückgabe: Reiner B2B-Verkauf — kein gesetzliches Widerrufsrecht. Rücksendungen außerhalb von Mängelansprüchen nur nach vorheriger schriftlicher Absprache.

Paket per Expressversand, ohne Aufpreis

Paket per Expressversand, ohne Aufpreis

Lagerware verpacken wir bei Bestellungen bis 12 Uhr am gleichen Tag und versenden Paket-Bestellungen per Express, ohne Aufpreis. Größere Mengen gehen auf Palette mit Speditionsversand, in der Regel 3 bis 5 Werktage bundesweit. Anlieferzeitfenster zur Baustelle stimmen wir auf Wunsch ab. Sollte ein Produkt nicht am Lager sein, melden wir uns mit dem konkreten Liefertermin.

Rechnungskauf und Mengenrabatt für Gewerbekunden

Rechnungskauf und Mengenrabatt für Gewerbekunden

Rechnungskauf für Gewerbekunden ohne Gebühr. Erstbestellung bis 500 Euro netto direkt nach Anmeldung und Bonitätsprüfung, in der Regel innerhalb von 2 Werktagen. Ab 10 Stück eines Artikels erhalten Sie automatisch 10 Prozent Rabatt im Warenkorb. Für größere Bestellungen und Sortiments-Bündel erstellen wir auf Anfrage ein persönliches Angebot unter +49 341 49990080 oder info@handwerker-schutz.de.

ABS Safety Partner mit direkter Lager-Anbindung

ABS Safety Partner mit direkter Lager-Anbindung

Handwerker-Schutz ist ABS-Safety-Partner mit ausgewähltem Kernsortiment für Dachdecker, Aufdach-Anlagen und Anlagenbau. Auffanggurte, Verbindungsmittel, Bandfalldämpfer, Anschlagpunkte und Höhensicherungsgeräte. ABS Safety entwickelt und produziert in Kevelaer am Niederrhein, jeder Anschlagpunkt wird am eigenen Fallturm getestet. Sortimentserweiterungen klären wir auf Anfrage.

Jährliche Prüfung durch eine sachkundige Person

Jährliche Prüfung durch eine sachkundige Person

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz wird nach DGUV Regel 112-198 mindestens einmal jährlich durch eine sachkundige Person geprüft. Vor jedem Einsatz: Sichtkontrolle auf Beschädigung, Verschleiß und Ablegereife. Die Sachkundigen-Schulung erfolgt nach DGUV Grundsatz 312-906. Die Konformitätserklärung des Herstellers liegt jeder Lieferung bei, die Norm finden Sie auf der Produktseite.

Häufige Fragen zu diesem Produkt

Produktspezifische Antworten zu Anwendung, Norm-Compliance und Wartung. Bei weiteren Fragen erreichen Sie unsere Fachberatung unter +49 341 49990080.

Ab einer Absturzhöhe von 1 m liegt laut den vorliegenden Quellen eine Gefährdung durch Absturz vor. Ab diesem Wert ist grundsätzlich eine Absturzsicherung erforderlich. Welche konkrete Maßnahme (z. B. kollektiver Seitenschutz, Absperrung oder PSA gegen Absturz) zu treffen ist, richtet sich nach der jeweiligen Gefährdungsbeurteilung sowie den einschlägigen DGUV-Vorschriften für das betreffende Arbeitsfeld.

Quelle: ABS Handbuch – Fachbegriffe

Für temporären Seitenschutz am Flachdach gilt die EN 13374, die drei Schutzklassen (A, B, C) definiert. Alle Seitenschutzsysteme müssen eine Mindesthöhe von 1 m aufweisen; am unteren Ende ist ein Bordbrett mit mindestens 150 mm Höhe erforderlich. Unterbrechungen im Seitenschutz dürfen maximal 120 mm betragen. Zusätzlich schreibt die DGUV Information 201-054 vor, dass Absturzsicherungsmaßnahmen bereits ab einer potenziellen Falltiefe von einem Meter zu treffen sind, wobei kollektiver Seitenschutz Vorrang vor PSA gegen Absturz hat.

Quelle: ABS Handbuch – Seitenschutz

Kollektiver Absturzschutz hat nach DGUV-Vorgaben stets Vorrang vor individuellem Schutz (PSAgA), vgl. ArbSchG und DGUV Vorschrift 1. Als kollektive Maßnahmen werden insbesondere Seitenschutz (Schutzgeländer) sowie Auffangeinrichtungen genannt. Die DGUV unterscheidet dabei drei Ausstattungsklassen: Ausstattungsklasse A sichert Absturzkanten durch kollektive Maßnahmen (z. B. Schutzgeländer) und erlaubt auch nicht unterwiesenem Personal den Zugang, da keine PSAgA erforderlich ist. Ausstattungsklassen B und C hingegen setzen individuelle Anschlageinrichtungen und unterwiesenes Fachpersonal voraus. Nach DGUV Information 201-054 ist eine Absturzsicherung bereits ab einer potenziellen Falltiefe von einem Meter vorgeschrieben.

Quelle: ABS Handbuch – Ausstattungsklassen

Die Frage „besser" lässt sich nicht pauschal beantworten; maßgeblich ist die Rangfolge nach DGUV-Empfehlung: Kollektiv-technischer Schutz (z. B. festinstallierte oder temporäre Geländer) hat grundsätzlich Vorrang vor individuellem Schutz (PSAgA). Präventiv wirkende Maßnahmen gehen reaktiv wirkenden vor. Die geeignete Ausstattungsklasse wird über die Gefährdungsbeurteilung ermittelt.

Quelle: ABS Handbuch – Flachdachsicherung

Auf dem Flachdach werden zwei Arbeitsweisen mit PSAgA und Anschlageinrichtungen unterschieden: das Auffangsystem und das Rückhaltesystem. Kollektiv-technischer Schutz (z.B. Geländer/Seitenschutz) hat dabei stets Vorrang vor individuellem Schutz, und präventiv wirkende Maßnahmen haben Vorrang vor reaktiv wirkenden. Die geeignete Absicherungsart richtet sich nach der Gefährdungsbeurteilung und der DGUV-Empfehlung sowie nach der Art und Häufigkeit der Dacharbeiten.

Quelle: ABS Handbuch – Auffangsystem

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